125 Jahre Stäubli: Von der Schaftmaschine zum umgangssprachlichen Industrieroboter

2021-12-15 01:45:44 By : Mr. MiFo Sc

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1892 wurde in einer kleinen Werkstatt in Horgen bei Zürich ein Unternehmen gegründet, das sich zu einem weltweit führenden Industriepartner für hochentwickelte mechatronische Technologien in den Bereichen Kupplungssysteme, Roboter und Textilmaschinen entwickelte. Unter dem Motto „125 Jahre Leidenschaft für Innovation“ feiert der Stäubli-Konzern in diesem Jahr in 29 Ländern weltweit sein 125-jähriges Bestehen.

Ende des 19. Jahrhunderts, der Blütezeit der Textilindustrie, wurden die Fäden zweier Familien zu einem unternehmerischen Leitbild verwoben: Rudolph Schelling und Hermann Stäubli bewiesen 1892 kaufmännisches Gespür und technisches Geschick, als sie die Firma „Schelling & Stäubli " in Horgen, Schweiz. Inzwischen hat sich das Unternehmen von einer „Mechanischen Werkstatt“ zu einem internationalen Mechatronik-Unternehmen entwickelt.

Die Entwicklungen der letzten 125 Jahre drücken die Kontinuität und Innovationsfreude aus, die das Unternehmen stark gemacht haben: 125 Jahre Leidenschaft für Innovation ist daher das Motto im Jubiläumsjahr 2017. Zeitgemäße technologische Entwicklungen und visionäre Ideen formten ein ebenso erfolgreiches Unternehmen im neuen Jahrtausend wie am Ende des 19. Jahrhunderts.

„Leidenschaftlicher Ideenreichtum und höchster Qualitätsanspruch gepaart mit Verlässlichkeit, Kundenorientierung und einer langfristigen Strategie sind Werte, die in der Familie Stäubli seit Generationen weitergegeben werden, um ein modernes, zukunftssicheres Unternehmen übergeben zu können an die nachfolgenden Generationen", sagt Rolf Strebel, CEO des Stäubli-Konzerns. „Das bedeutet nachhaltig und profitabel zu wirtschaften, aber auch technologisch vorauszudenken, um den Kunden wertschöpfende Lösungen anbieten zu können.“

Ende des 19. Jahrhunderts boomte die Textilindustrie. Schelling & Stäubli hat sich zu einem bedeutenden Anbieter in der Weberei mit Fokus auf Schaftmaschinen entwickelt. Hermann Stäubli erwarb seine Kenntnisse zunächst durch die Reparatur importierter Produkte. Daraus hat er gelernt und sich schnell das Ziel gesetzt, ein besseres Produkt zu machen. Sein Anspruch: höchste Qualität und ausgeprägte Kundenorientierung. Er wollte nichts Geringeres, als die besten Schaftmaschinen zu bauen, damit Webereien optimale Ergebnisse erzielen. Stäubli hatte schon damals hohe Ansprüche an eine effiziente Produktion, sprich: mehr Stoffe günstiger, in besserer Qualität und mit grösserer Mustervielfalt produzieren zu können. 1893 lieferte „Schelling & Stäubli“ dann die erste Schaftmaschine als Eigenkonstruktion aus. 1900 folgte die Weiterentwicklung der ersten Papierkarten-Schalmaschine, ausgestattet mit einem noch heute üblichen Lesesystem. Nach dem Tod von Rudolph Schelling übernahm das Unternehmen 1909 den Namen Stäubli.

Nach seinen Anfängen als technischer Vorreiter und zuverlässiger Partner in der Webindustrie erweiterte Stäubli seine Kompetenzen um Schnellkupplungslösungen. „Mit dem Beginn der Produktion von Schnellkupplungen traf die Familie Stäubli 1956 den weitreichenden Entschluss, Kompetenzen auf andere Geschäftsbereiche zu übertragen. Der Grundstein für die heutige Gestalt unseres Unternehmens wurde gelegt. „Seitdem sucht Stäubli ständig nach Möglichkeiten, zukunftsfähige Technologien zu entwickeln, um die industriellen Prozesse der Kunden weiter zu vereinfachen und sicherer zu machen. Da war es nur folgerichtig, das Stäubli-Portfolio ab 2002 um elektrische Steckverbinder zu erweitern.

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Diversifizierung erfolgte 1982 mit dem Beginn der Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Robotik-Pionier Unimation. Die Übernahme von Unimation im Jahr 1989 war die Basis für die spätere Entwicklung zu Stäubli Robotics, einem Anbieter von Industrierobotik und Automatisierung.

„Und das zeichnet unser Unternehmen von Anfang an aus: Der Innovationsgeist, der tief in der Natur von Stäubli verankert ist“, sagt Rolf Strebel. „Er sorgt dafür, dass wir für unsere Kunden immer wieder neue, wertschöpfende Lösungen entwickeln. Aber auch das Vertraute, der Zusammenhalt, die Neugier und das Bewusstsein für die Notwendigkeit ständiger Weiterentwicklung sind ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg. Das ist die Motivation: die Verbesserung – persönlich, fachlich, technisch, um auch in den nächsten 125 Jahren so erfolgreich sein zu können. "

Der Stäubli-Konzern ist seit 1892 sowohl technologisch als auch geografisch stark gewachsen. Bereits 1909 errichtete Stäubli seine erste Produktionsstätte in Frankreich, gefolgt von Werken in anderen europäischen Ländern sowie in Nord- und Südamerika und China. Im Zeitalter der digitalen Transformation und Industrie 4.0 setzt Stäubli seinen dynamischen Weg als technologischer Vorreiter für die Interaktion zwischen Mensch und Maschine in einer der fortschrittlichsten und innovativsten Industriebranchen fort. (Jep)

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